Baustellenbesichtigung

ICE-Tunnel unter dem Kriegsberg

Anfang des Jahres ist seit 2016 immer Besichtigungszeit auf der S21-Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof. Massen an Neugierigen wälzen sich durch die gigantische Baustelle, sachkundige Menschen von der Bahn, der SSB und des VVS stehen an jeder Ecke und geben bereitwillig und geduldig Auskünfte. In diesem Jahr konnte man als neues Spektakulum das westliche Ende der Baustelle besichtigen. Eine Röhre einer der vielen neuen Tunnel, durch die am Ende die Züge in den Bahnhof fahren werden: Der Tunnel unter dem Kriegsberg.

Doppeltunnel für die Züge der Deutschen Bahn

Der Tunnelquerschnitt ist bedeutend größer, als es für die Stadtbahn nötig wäre. Unterirdische Hallen sind da gegraben worden. Diese Maschine kleidet den Tunnel mit einer dicken Betonschale aus:

Die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute, darf auch an diesem Tunnel nicht fehlen, mit einem Türchen schön geschützt vor dem Baustellendreck.

 

Und über allem thront weit oben das Weinberghäusle, eine Perspektive, die es nicht mehr gibt, wenn der Tunnel erst einmal fertiggestellt sein wird.

Weinberghäusle

 

Ebenfalls auf der Westseite der Baustelle: das Gebäude der alten Bundesbahndirektion. Denkmalgeschützt darf es nicht abgerissen werden, allerdings sollen unter drunter her die Züge fahren. Also wurde das gesamte Gebäude auf Stelzen gestellt. Nach Fertigstellung des Tunnels werden sie wieder abgerissen.

Alte Bundesbahndirektion

Auf der Ostseite der Baustelle entsteht die neue Stadtbahnhaltestelle „Staatsgalerie“. In diesem Jahr schon besser zur erkennen als vor 12 Monaten. Die Armierung für die geschwungene Betonverschalung ist schon zu erkennen.

Baufeld „Haltestelle Staatsgalerie“

Und natürlich macht auch der eigentliche Hauptbahnhof Fortschritte. Hier einige Sockel der Kelchstützen, die am Ende das Dach des Bahnhofs tragen werden.

Kelchstützen für das Bahnhofsdach

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